Soziologie · Sozioökonomie · Data Science

Gesellschaft
analysieren.
Krisen
verstehen.

Portfolio von Gregor Hobersdorfer

Gregor Hobersdorfer

Ich bin Soziologe in Wien, studiere Sozioökonomie und forsche an der Schnittstelle von Gesellschaft, Wirtschaft und Technologie.
Dabei untersuche ich die Entwicklung und Nutzung von neuen Technologien, Automatisierung, Robotik und KI – wie sie Arbeit, Beruf und Beschäftigung verändern, sowie die Herausforderungen, die diese Transformation für soziale Sicherungssysteme mit sich bringt.
Abseits der Forschung entwickle ich gerne nützliche Software-Tools zum Forschen, Denken und Lernen.

Mission

Klarheit in Zeiten multipler Krisen.

Die Probleme, die uns heute bewegen, entstehen selten isoliert. Wir stehen in einer multiplen Krise, in der ökologische, soziale und ökonomische Dynamiken ineinandergreifen und deshalb unterschiedliche Perspektiven brauchen, um verstanden zu werden.
In einer schnelllebigen Welt braucht es einen genauen Blick, um diese Dynamiken rechtzeitig zu erfassen und Entscheidungsträger:innen mit soliden Datengrundlagen zu versorgen, sei es in der Politik, in Institutionen wie Arbeitsmarktbehörden oder in privaten Unternehmen.

  • Evidenzbasiert

    Systematische Analysen — keine vorschnelle Schlussfolgerungen.

  • Menschzentriert

    Einordnung in soziale Kontexte. Rückbindung an gelebte Realitäten. Berücksichtigung lebensweltlicher Erfahrungen.

  • Transparent

    Nachvollziehbare Methoden. Offen kommunizierte Annahmen. Reproduzierbare Ergebnisse.

CV

Curriculum Vitae

Aktuell
Masterstudium Sozioökonomie
Wirtschaftsuniversität Wien (WU Wien) · seit 2026

Laufendes Studium

Beruflich

2025 — 2026
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Universität Wien · Institut für Soziologie
Zum Projekt
2019 — 2022
Unteroffizier (Drohnenabwehr)
Österreichisches Bundesheer · Führungsunterstützungsschule
2013 — 2019
Unteroffizier (Fernmeldewesen)
Österreichisches Bundesheer · Gardebataillon

Privat & Fortbildung

Ab Herbst 2026
MSc Sozioökonomie
Wirtschaftsuniversität Wien (WU Wien)
Zum Curriculum
2023 — 2026
BA Soziologie
Universität Wien
Zum Curriculum
2022 — 2023
Reifeprüfung (Matura)
BG, BRG und Wiku BRG für Berufsätige, Wien
2022
Vaterschaft
Elternzeit

Skills

Meine Kompetenzen

Ich verfüge über Fähigkeiten und Erfahrung in empirischer — qualitativer und quantitativer — Sozialforschung sowie im Entwickeln spezialisierter Software-Tools.

Forschung

Methoden
Grounded Theory Diskursanalyse Ethnografie Interviews App Walkthroughs SOCMINT Partizipative Forschung Empirische Forschung Fragebogendesign Mixed-Methods-Design Kausalinferenz Multivariate Verfahren
Theorieschulen
Wissenssoziologie Sozialkonstruktivismus Symbolischer Interaktionismus Techniksoziologie Systemtheorie Technikforschung
Software & Tools
SPSS Stata RStudio MAXQDA

Software & Development

Programmiersprachen
JavaScript CSS SQL Python C++ R
KI & LLMs
KI-Produktkompetenz KI-Output-Evaluation LLM-Workflow-Integration Prompt Engineering
Tools & Plattformen
Cloudflare Pages Power BI LaTeX Microsoft Office VS Code Git

Domänenwissen

Online-Communities App-Märkte & Monetarisierung Psychosoziale Praxis Wirtschaftliche Dynamiken Arbeitsmarktdynamiken

Sprachen

Deutsch (Muttersprache) Englisch (C1) Spanisch (B1) Kroatisch (A1)

Leistungen

Was ich anbiete

Diese Dienstleistungen können grundsätzlich angefragt werden. Ob eine Anfrage angenommen werden kann, hängt von der jeweiligen Situation ab — Anstellungsverhältnis, Auslastung und andere Verpflichtungen. Für Anfragen bitte das Kontaktformular unten nutzen.

Projekte

Forschungsprojekte in der Pipeline

Aktuell entstehen drei Projekte, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit einem gemeinsamen Themenfeld beschäftigen: Forschung mit und über künstliche Intelligenz.

Künstliche Intelligenz & Erwerbsarbeit

Wie hängt die zunehmende Nutzung künstlicher Intelligenz in europäischen Unternehmen mit der Entwicklung der Arbeitsmarktsituation zusammen?

Eurostat- und OECD-Daten werden mit einer eigenen quantitativen Erhebung und qualitativen Follow-up-Interviews verbunden. Der quantitative Teil untersucht beobachtbare Zusammenhänge auf europäischer Ebene; die qualitativen Daten sollen sichtbar machen, was in aggregierten Zahlen nicht erkennbar ist — zusätzliche Arbeitsbelastung, veränderte Tätigkeitsstrukturen oder eine Intensivierung von Arbeit anstelle eines Stellenabbaus.

Mixed-Methods-Ansatz

  • Statistische Auswertung von Eurostat-Paneldaten (2021–2025) und OECD-Daten des PIAAC Cycle 2 (Programme for the International Assessment of Adult Competencies, 2023).

  • Eigene Umfrage in den Bereichen IT, Finanzwesen und Wissenschaft, fokussiert auf den österreichischen Raum.

  • Optionale Follow-up-Interviews zur Vertiefung des Verständnisses von quantitativ nicht erfassbaren Mechanismen.

Forschungsfragen

Makroebene

Besteht ein statistischer Zusammenhang zwischen Veränderungen der betrieblichen KI-Nutzung und Veränderungen zentraler Arbeitsmarktindikatoren?

Kontextfaktoren

In welchem Ausmaß verändern wirtschaftliche, bildungsbezogene, institutionelle und strukturelle Unterschiede die Beziehung zwischen KI-Nutzung und Arbeitsmarktentwicklung?

Zeitliche Dynamik

Treten mögliche Zusammenhänge zwischen KI-Adoption und Arbeitsmarktindikatoren unmittelbar auf oder zeigen sie sich erst mit zeitlicher Verzögerung?

Lebensweltliche Erfahrungen

Wie erleben Beschäftigte die Auswirkungen künstlicher Intelligenz auf Tätigkeitsprofile, Kompetenzanforderungen und berufliche Entwicklungsmöglichkeiten?

Aufgabenausweitung

Zeigt sich betriebliche KI-Nutzung eher darin, dass Stellen wegfallen — oder darin, dass bestehende Stellen mit zusätzlichen Aufgaben beladen werden? Erwerbslosen- und Beschäftigungsquote zählen Personen, nicht Aufgaben; diese Frage ist auf der Makroebene deshalb nicht entscheidbar.

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Blog

Aktuelle Neuigkeiten

Hier wird laufend festgehalten, was gerade im Entstehen begriffen ist oder veröffentlicht wird — neueste Einträge zuerst.

Kontakt

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Ob Projektanfrage, Vortrag oder ein gemeinsamer Kaffee zum fachlichen Austausch: ich freue mich über Nachrichten.